Meldung vom 22.06.2026

Im Rahmen des Projekts „mima – mitmachen in Oberhausen“ der Ruhrwerkstatt nahmen die Internationalen Förderklassen unserer Schule an einem spannenden Fotografie-Workshop teil. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von den „mima“-Projektleitern Herrn Sotula, Herrn Eichler und Herrn Tischmeyer sowie von unseren Schulsozialarbeitern Frau Majid und Herrn Al.
Der Fotografie-Workshop war bereits das zweite gemeinsame Projekt der IFK-Klassen. Nach dem erfolgreichen Graffiti-Workshop im November 2025 bot sich den Schülerinnen und Schülern erneut die Möglichkeit, kreativ zu arbeiten, neue Fähigkeiten zu erwerben und als Gruppe zusammenzuwachsen.
Als besonderer Gast unterstützte der erfahrene Oberhausener Fotojournalist Jörg Briese die Workshops. Neben wertvollen Tipps rund um die Fotografie vermittelte er den Teilnehmenden auch interessante Einblicke in die Geschichte und Architektur Oberhausens.
Der Workshop begann mit einem vier Unterrichtseinheiten umfassenden Demokratie-Workshop. Gemeinsam beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit Fragen wie: Was bedeutet Demokratie? Welche Rechte und Pflichten haben Bürgerinnen und Bürger? Warum sind Gesetze wichtig? Auch das Grundgesetz und seine Bedeutung für das Zusammenleben in Deutschland waren Gegenstand der Veranstaltung.
In Einzel- und Gruppenarbeiten setzten sich die Teilnehmenden mit demokratischen Grundwerten auseinander. Anhand von Bildmaterial diskutierten sie darüber, was Demokratie für sie persönlich bedeutet und welche Werte ihnen besonders wichtig sind. Gleichzeitig diente dieser Workshop als Vorbereitung auf den praktischen Fotografie-Teil des Projekts. Die Schülerinnen und Schüler erhielten die Aufgabe, am folgenden Tag fotografisch festzuhalten, was Demokratie für sie bedeutet und wie sie sich im Alltag widerspiegelt.
Am zweiten Projekttag erhielten die Teilnehmenden zunächst eine Einführung in die Grundlagen der Fotografie. Sie lernten die technischen Grundlagen im Umgang mit digitalen Systemkameras kennen und machten ihre ersten eigenen Aufnahmen. Durch verschiedene Übungen und Aufgaben wurden unterschiedliche Perspektiven und Bildkompositionen ausprobiert.
Dabei fotografierten sich die Schülerinnen und Schüler auch gegenseitig und sammelten erste praktische Erfahrungen. Rund um das Rathaus Oberhausen setzten sie verschiedene Aufgaben zu Perspektiven, Bildausschnitten und Motiven um und konnten das Gelernte direkt in der Praxis anwenden.
Anschließend begab sich die Gruppe auf eine gemeinsame Fototour durch Oberhausen. Die Route führte von der Schule über den Hauptbahnhof und das Zentrum Altenberg bis zum Fußballplatz und zum Druckluft. An den verschiedenen Stationen entstanden zahlreiche kreative und abwechslungsreiche Fotografien, die sowohl die Stadt Oberhausen als auch die persönlichen Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler von Demokratie sichtbar machten.
Den gelungenen Projekttag ließ die Gruppe bei einer gemeinsamen Abschlussrunde in einer Bäckerei mit Kaffee, Kakao und frischen Brötchen ausklingen.
Am dritten Projekttag wurden die entstandenen Fotos gemeinsam gesichtet und ausgewertet. Die Schülerinnen und Schüler wählten ihre besten Aufnahmen aus und bereiteten diese für die öffentliche Ausstellung vor.
Fazit: Der Fotografie-Workshop war ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler waren mit großer Begeisterung dabei, probierten Neues aus, arbeiteten kreativ zusammen und entwickelten einen geschärften Blick für ihre Umgebung. Neben fotografischen Fähigkeiten wurden auch Teamarbeit, Kommunikation und demokratische Werte gefördert.
Ein besonderer Höhepunkt steht noch bevor: Im Rahmen der Oberhausener Demokratiewochen vom 14. bis 24. September 2026 werden die entstandenen Fotografien in einer Ausstellung im Stadtteilcafé AKA103 präsentiert. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Werke der Schülerinnen und Schüler zu besuchen und sich selbst von den kreativen Ergebnissen des Projekts zu überzeugen.

